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Kozo-Papier (Saa-Papier)

 

Kozo- oder Saa-Papier wird aus der inneren Rinde des Maulbeerbaumes hergestellt. Es hat lange, starke und sehnige Fasern, was dem Papier eine optisch grobe Struktur und eine enorme Stabilität verleiht. Charakteristisch ist der ausgeprägte Büttenrand. Häufig werden während des Schöpf-

prozesses Muster aus Gräsern und Blüten ein- gebaut.

Blüten werden auf den Faserbrei im Schöpfsieb gelegt
Blüten werden auf den Faserbrei im Schöpfsieb gelegt
Kozo-Papier (Saa-Papier)
Kozo-Papier mit Pflanzen-Einschlüssen

Die hier gezeigten Papiere stammen aus dem südostasiatischen Raum, zumeist aus Thailand.

 

Größe 56 x 80 cm


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naturfarbene Kozo-Papiere mit Einschlüssen von Gräsern und Blüten

(Abb. ähnlich)


 

 

halb-transparente Kozo-Papiere, gemustert, ca 56x80 cm

diese Papiere eignen sich auch gut zum Abhängen von Fenstern oder Türen

oder als Lampenschirmpapier.

           

Ausschnitt schwarz unterlegt,
um die Struktur besser sichtbar zu machen.

                    

Kozo auf Gaze, dadurch sehr licht-durchlässig. Für das Foto wurde ein schwarzer Untergrund verwendet.


 

 

Kozo-Papiere mit Spitze, sehr dünn und transparent, ca 56x80 cm

(teilweise vor dunklem Untergrund fotografiert)

 

 

Kozo-Bananen-Papiere, ca 64x90 cm

Diese handgeschöpften Kozo-Papiere besitzen einen hohen Anteil an Fasern der Bananenstaude. Die Papiere weisen einen ausgeprägten Büttenrand auf.    ca 240g/qm

 

 

unifarbene Kozo-Papiere, ca 56x76 cm

 

 

Es existiert eine große Vielfalt an Kozopapieren, je nach Kozo-Art und Herstellungsverfahren. Aber alle Sorten zeichnen sich wegen ihrer langen kräftigen und sehnigen Fasern durch eine extrem hohe Festigkeit aus. Die oben gezeigten Papiere haben eher rauhe Fasern.

 

Daneben gibt es feinere Maulbeerbaum-Papiere:

z.B. die sogenannten  -> "Strohseiden"

und die besonders hochwertigen -> Chiyogami